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Aktuelle Informationen zu FreD

Logo des Projektes "FreD".

Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis evaluiert Präventionsprogramm FreD

Gesundheitsaufklärung und Motivation in der Präventionsarbeit mit erstauffälligen Drogenkonsument*innen

Das Zentrum für Jugendberatung und Suchthilfe im Main-Taunus-Kreis ist seit dem Jahr 2006 einer von über 180 FreD-Standorten in Deutschland und führt seitdem erfolgreich FreD-Kurse für Jugendliche und junge Erwachsene durch. Zum Abschluss eines jeden Kurses haben die Teilnehmer*innen auf freiwilliger Basis einen Fragebogen zu diesem Angebot ausgefüllt. Bis heute sind somit knapp 430 Bögen zusammengekommen, die nun Grundlage der Evaluation sind.
Das elfseitige Dokument enthält nicht nur detaillierte Einblicke zu den Kursen, sondern auch zu Eindrücken und zum Verhalten der Teilnehmenden sowie ein Interview mit der langjährigen FreD-Trainerin Linda Beck.


 

Suchtprävention für und mit Menschen mit Fluchthintergrund in NRW

Neues Landesprojekt

Neues zu FreD:

Am 01. September 2019 startete das Projekt: „Suchtprävention für und mit Menschen mit Fluchthintergrund in NRW“. Es wird vom Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes NRW im Rahmen des Aktionsplanes gegen Sucht gefördert und endet am 31. August 2022.

Die LWL-Koordinationsstelle Sucht des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe in Münster leitet und koordiniert das Projekt als Projektträger .

Eines der wesentlichen Ziele des Projektes ist es, eine enge und stabile Verzahnung der Sucht- und der Geflüchtetenhilfe an vier FreD-Standorten in NRW herzustellen und gemeinsam geeignete Maßnahmen (weiter-) zu entwickeln und diese vor Ort umzusetzen. Im Laufe des Projekts wird ein Angebot der Frühintervention auf Grundlage von FreD geschaffen und erprobt. An der Entwicklung einer Ergänzung werden neben Expert*innen aus Sucht- und Geflüchtetenhilfe im Sinne des Partizipationsgedankens auch geflüchtete junge Menschen beteiligt. Im Rahmen eines mehrtägigen Expertenworkshops wird das FreD-Programm u.a. hinsichtlich zusätzlicher, potentieller Zugangswege ergänzt, die rechtlichen Bedingungen für die Zielgruppe neu bewertet und kulturspezifische Besonderheiten, z.B. unterschiedliche Krankheitsverständnisse mit einbezogen. Eine der wesentlichsten Veränderungen bezieht sich auf die Form der Kommunikation. Eine der Kernideen dieses Projekts ist es, die Intervention und die dazugehörigen Materialien in leichter/einfacher, deutscher Sprache zu gestalten. Eine Abschlussveranstaltung zum Ende des Projektes informiert die Fachöffentlichkeit der Sucht- und Geflüchtetenhilfe über den Projektverlauf und die Projektergebnisse.

Projektkoordination

Sandy Doll                                   Maik Pohlmann
Tel.: 0251 591 5384                     Tel.: 0251 591 4811
sandy.doll@lwl.org                      maik.pohlmann@lwl.org


 

FreD-Trainer*innen Zertifikatskurse

Ziele der Zertifizierung

Die FreD-Trainer*innenschulung qualifiziert Teilnehmende dazu das Projekt vor Ort zu implementieren, das heißt

  1. Kooperationspartner zu gewinnen, tragfähige Kooperationsstrukturen aufzubauen und somit Zugangswege zu riskant Suchtmittel konsumierenden Jugendlichen sicherzustellen sowie
  2. die Kurse mit den jungen Menschen praktisch durchführenzu können – auf der Basis eines fundierten Grundwissens sowie erprobter Methoden zur  Vermittlung der Kursinhalte.
     

In 2021 bieten wir zwei Kurse an: